gepaarter t-Test in SPSS

Ein gepaarter t-Test wird häufig im Kontext einer SPSS-Auswertung durchgeführt. In diesem Zusammenhang befassen wir uns heute in unserer Statistik-Beratung mit der Berechnung eines gepaarten t-Tests in SPSS.

Die Daten

Wir verwenden den Datensatz test_scores.sav. Dieser ist ein programminterner Datensatz von SPSS 26. Hierbei handelt es sich um einen Datensatz der die Ergebnisse eines Tests an N = 2133 Schülern diverser Schulen beinhaltet. Dabei liegen die Ergebnis des Test vor und nach einer Intervention vor. Wir werden die Prä- und Post-Ergebnisse vergleichen. Somit handelt es sich um verbundene Stichproben. Somit kommt der gepaarte t-Test zu Einsatz. Dabei zeigt kommendes Bild einen Ausschnitt des Datensatzes.

Berechnung des t-Tests

Zur Berechnung des gepaarten t-Tests gehen Sie auf Analysieren > Mittelwert vergleichen > t-Test bei verbundenen Stichproben.

Es öffnet sich daraufhin das folgende Fenster. Hier geben Sie in das Feld Variable1 die Variable pretest. Entsprechend muss die Variable posttest in das Feld Variable2 eingefügt werden.

Das Fenster sieht nun wie in kommendem Bild aus. Jetzt bestätigen wir mit OK. Die Berechnungen erfolgen nun.

Die Ergebnisse

Nun erscheinen in der SPSS-Ausgabe diverse Tabellen. Die wichtigste Tabelle an Ergebnisse ist die folgende. Dabei enthält sie die Ergebnisse des gepaarten t-Tests. Hierbei sind die wichtigsten Werte in den Spalten T, df und Sig. (2-seitig) vorzufinden.

Das Ergebnis des t-Tests ist signifikant, t(2132) = -129,33, p = 0,000. Somit unterscheiden sich die Ergebnisse des Prä- und Posttests in Ihrer Grundgesamtheit.

Zur Prüfung wie sich die Unterschiede in den Messungen äußern, dient die kommende Tabelle. Sie zeigt die deskriptiven Statistiken der Prä- und Post-Messungen. Dabei zeigt sich, dass die Schüler im Prätest eine mittlere Punktzahl von M = 54,96 erzielen. In der Post-Messungen liegt die durchschnittliche Punktzahl bei M = 67,10. Damit zeigt sich also eine Verbesserung der Schüler. Dabei ist die Verbesserung gemäß des t-Tests signifikant.

Obige Tabellen waren die wichtigsten zur Interpretation des t-Tests für gepaarte Stichproben. Dabei wurde mit der Berechnung des t-Tests weiterhin die Korrelation zwischen Prä- und Post-Messung ausgegeben. Kommendes Bild zeigt die Tabelle. Entsprechend dem Ergebnissen aus der Tabelle zeigt sich eine signifikante und stark positive Korrelation, r = 0,95, p = 0,000. Somit zeigt sich, dass Schüler, die vorher vergleichsweise Schlechter abgeschnitten haben, auch im Post-Test zu den Schlechteren gehörten.

Die Behauptung veranschaulicht auch das folgende Diagramm. Wie ein Streudiagramm in SPSS erzeugt wird erfahren Sie dabei hier.

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